Hersteller

Designer

Artikel des Herstellers: Embru

Embru steht als Designer für hochwertige Qualitätsmöbel für Schul-, Spital- und Pflegeeinrichtungen.

Embru steht für hochwertige Qualitätsmöbel


Embru produziert hochwertige Qualitätsmöbel mit funktionalem Design und dem Fokus auf Form, Sicher-heit, Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit. Durch sein umfassendes Know-how und seiner Erfahrung ist Embru zum führenden Anbieter in den Bereichen Schul-, Spital- und Pflegemöbel sowie Büromöbel geworden und gilt als Spezialist für die Umsetzung von Ideen und Konzepten. Bei der Einrichtung von Krankenhäusern und Institutionen für ältere Menschen legt das Unternehmen besonderen Wert darauf, sein umfangreiches Wissen in den Dienst aller Beteiligten zu stellen, damit sowohl Pflegende als auch betreute Personen über eine absolute Funktionalität, Sicherheit und einen maximalen Komfort verfügen können. Da Embru in den 30er Jahren bereits über die Herstellungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für mit mo-dernsten Mitteln hergestellten Möbel verfügte, kam es in der Folge zur Zusammenarbeit mit bedeutenden Gestaltern dieser Zeit.


Moderne Schweizer Typenmöbel – von gestern bis heute


Das Jahr 1927 könnte man – aus Schweizer Sicht – als Geburtsjahr der modernen Möbel bezeichnen. In diesem Jahr wurden anlässlich der Ausstellung "Die Wohnung" in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung sechs Musterwohnungen eingerichtet, für deren Gestaltung der Innenräume der Schweizer Werkbund unter anderem die Architekten Max Ernst Haefeli, Werner Max Moser, Rudolf Steiger und Wilhelm Kienzle bestellte. Der Schweizer Architekt Max Ernst Haefeli (1901-1976) gehörte zu den wichtigsten Vertretern des Neuen Bauens in der Schweiz und gilt noch heute als einer der prägendsten Designer moderner Möbel. Von dem geborenen Zürcher stammte zum Beispiel der Entwurf für ein Bettsofa, das Embru zur Serienreife gebracht und produziert hat. 1937 gründete er zusammen mit Werner Max Moser und Rudolf Steiger ein Architekturbüro. Dieses war ab 1942 am Bau des Kantonsspitals beteiligt und für die Außenfassade- und Innenraumgestaltung verantwortlich. Der in Basel geborene Designer Wilhelm Kienzle (1886-1958) schuf als Möbeldesigner Dinge für das tägliche Leben, wie z. B. Werkzeugkisten, Wäschebehälter, Kinderspielzeuge, Bilderrahmen, Heizstrahler und kirchliches Abendmahlgerät. Durch seine eher Problem- als innovationsorientierte Einstellung mussten sich seine Entwürfe keinem modischen Diktat fügen. Diese Eigenständigkeit verhalf seinen Möbeln zu einer langen Verwendungsdauer und Aktualität bis heute. Der in Karlsruhe geborene Architekt Werner Max Moser (1896 – 1970) studierte ab 1916 an der ETH Zürich Architektur und wirkte danach in Stuttgart und den USA, bevor er 1926 in die Schweiz zurückkehrte. Moser erstellte für Embru Möbelentwürfe, von denen mehrere sehr schnell in Serie hergestellt wurden. Seine Entwürfe zeichnen sich oft durch versteckte, raffinierte Spezifika aus (Beispiel: Verstellung beim Moser-Sessel), auf die er den Patentschutz erhielt.


Die Firmengeschichte von Embru


Bereits im Jahre 1873 erwarb Rudolf Hess-Vontobel den so genannten Pilgersteg, eine mit Wasserkraft betriebene Werkstätte, für die Fabrikation von Eisenwaren. Sein Sohn Hermann begann 1895 als Erster in der Schweiz mit der Herstellung von Stahldrahtmatratzen und Eisenbetten. 1904 wurde die Firma Embru als Eisen- und Metall-Bettenfabrik Rüti AG gegründet und erhielt 1912 den offiziellen Firmennamen Embru-Werke AG. Während des 1.Weltkrieges (1914 – 18) musste sich Embru, wegen der großen Nachfrage, zwangsläufig auf die Herstellung von Spital- und Rotkreuzbetten konzentrieren. Der nachfolgenden Weltwirtschaftskrise (1929) begegnete es mit einer Sortimentserweiterung in ungeahnter Produktvielfält für alle erdenklichen Anforderungen: von Fußabtretern bis zur Blutwurstabfüllmaschine. In den 30er Jahren kamen die modernen Stahlrohrmöbel hinzu und die Zusammenarbeit mit Designern und Architekten von Marcel Breuer bis Werner Max Moser begann. Es wurde eine vielfältige Palette von Typenmöbeln kreiert, die in Stilikonen, wie Max Mosers Fauteuil oder der Le-Courbusier-Liege, mündeten. 1934 revolutionierte Embru durch die ersten höhenverstellbaren Schultische auch das Schulmobiliar. Während des 2.Weltkrieges deckte Embru den Bedarf an speziellen Möbeln für Luftschutz und Armee und konzipierte zusammenlegbare Sanitätsbahren und Transportmittel. Danach begann der wirtschaftliche Aufschwung. Spital- und Pflegebetten wurden beispielsweise zu hydraulisch oder elektrisch höhenverstellbaren Betten weiterentwickelt, die der Patient sogar selbst bedienen konnte. In den 50er Jahren wandte sich Embru der Ergonomie in den Schulen zu und entwickelte Tische und Stühle, die sich der Größe der Kinder anpassen ließen. Um den Anforderungen der elektronischen Arbeitswelt gerecht zu werden, produzierte Embru Ende der 70er Jahre sein neues Büromöbel-System Ergodata. Von 1980 – 2000 passte das Unternehmen seine Pflegebetten erneut auf die veränderten Bedürfnisse der Krankenpflege an, und bot zudem ein komplettes Einrichtungsprogramm für Schulen an, stellte unter dem Namen eQ , die ersten, modularen Systemmöbel für Büros her, die ohne Werkzeug montiert werden können. Seit 1994 ist die Firma ISO 2001 zertifiziert und besitzt heute das Umwelt-managementzertifikat sowie das Zertifikat zum Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement. Embru ist ein Unternehmen nach Maß, das sich in seinen Kernbereichen fest etabliert hat und flexibel auf neue Herausforderungen reagiert.


Das Angebot von Betz-Designmöbel


Der Liegestuhl Altdorfer von Embru (Entwicklung des Sohnes des damaligen Embru-Direktors H. Altorfer), den wir in unserem Sortiment führen, wird oft auch als „Spaghettistuhl“ bezeichnet. Seine seit 1964 bis heute unveränderte Bauweise präsentiert sich in zeitloser Form und mit extremer Haltbarkeit. Das Rohrgestell wird im Zürcher Oberland gefertigt, feuerverzinkt und anschließend in Handarbeit in einer Eingliederungs-Werkstatt mit verschiedenfarbigen Kunststoffschnüren bespannt.

Mehr